Der Terror an der Zivilbevölkerung von Buenaventura geht weiter

Regierungsmassnahmen zeigen nur marginale Erfolge Nachdem die humanitäre Krise in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura mit Vertreibungen, grausamen Morgen, Schutzgelderpressungen, sexuellen Übergriffen und der Rekrutierung von Kindern durch kriminelle Banden Anfang 2014 ihren Höhepunkt erreichte, gab der kolumbianische Präsident Santos im März 2014 eine nationale „Spezialintervention“ für die Stadt bekannt.

Kurzzusammenfassung Hintergründe Konflikt

Ein Krieg um Landbesitz Der Bürgerkrieg in Kolumbien zwischen den Guerillas, den paramilitärischen Gruppierungen und den Regierungstruppen zieht seit Jahrzehnten unvorstellbare Menschenrechtsverletzung nach sich. Die Organisation Unidad Victimas spricht in in de Jahren 1985-2014 von 636 184 Toten, 6 562 Folteropfern, 3 931 sexuellen Übergriffen und weit über 5 Millionen Vertriebenen.